Beziehung im Gleichgewicht : Darf ich Liebe UND Hass empfinden ?

Liebe und Hass sind so nah beieinander …

Wenn es um das Thema Hass geht, dann denken wir oft schnell an den Ex-Partner und was er uns alles angetan hat. Bei der Liebe hingegen haben wir oft die (vielleicht noch unerfüllte) Sehnsucht nach der großen wahren Liebe als ersten Gedanken in unserem Kopf.

Was heißt es aber, Liebe zu empfinden und dabei auch den Hass nicht zu vergessen ?

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Wenn wir in einer Beziehung leben, sind wir oft der Meinung, dass Liebe das einzige Gefühl ist, dass wirklich ausgelebt werden darf. Aber da fängt schon der Punkt an, an dem viele Menschen einfach Probleme haben. Denn Liebe wirklich auszuleben, scheint auf den ersten Blick sehr leicht zu sein. Überall nur Harmonie und rosarote Herzen. Das ist unser Bild einer „gut funktionierenden“ Beziehung. Und natürlich wird uns von allen Seiten eingetrichtert, dass es auch in einer Beziehung hauptsächlich harmonisch zugehen soll.

Doch wie sieht es wirklich in der Realität einer Beziehung aus ? Ist es wirklich sinnvoll, nach Harmonie zu streben und sich zu wünschen, dass man mit dem Partner, auf einer, immer gleichen Welle schwimmt ? Sollten Beziehungen, die nach Liebe nur so strotzen, ein Vorbild sein ? Sind Paare wirklich glücklich miteinander, wenn sie den Druck der „Liebe“ immer in ihrem Nacken spüren ?

Wo bleibt da das natürliche Gleichgewicht ? Wo bleibt ying und yang ? Wo bleibt das Gegengewicht der Liebe – nämlich der Hass ?

Darf man in einer Beziehung Hass empfinden ? Sollten Liebe und Hass nicht gemeinsam Hand in Hand gehen, um die natürliche Balance in der Beziehung zu halten ?

Wer sagt uns, oder schreibt uns vor, was in einer Beziehung gefühlt werden darf ?

Wir Menschen sind in unserer Psychologie so unheimlich vielseitig. Was wir fühlen bestimmen wir meistens nicht einmal selbst. Wir fühlen einfach. Ohne zu kontrollieren. Wir sind alle Gefühlsmenschen. Der eine gibt es zu, der andere bevorzugt es, seine Gefühle zu verstecken. Aber auch wenn es um die Liebe geht, gibt es Menschen, die Angst davor haben, von diesem Gefühl „übermannt“ zu werden. Man versucht mit allen Mitteln sich über Wasser zu halten, mit dem so „gefährlichen“ Gefühl – der Liebe.

Ja, so mancher hat mit der Liebe bereits schlimme Erfahrungen gemacht. Die Liebe tut weh. Die Liebe ist etwas so Intensives, dass man am liebsten immer ganz genau kontrollieren möchte. Ein sehr kraftvolles Gefühl ist die Liebe. Je nach „Liebeserfahrung“ haben viele Menschen sich dieses Kontrollieren sehr gut angeeignet.

Das sind Menschen, die die Last des Kontrollierens sichtlich auf ihren Schultern tragen.

Wenn man versucht seine Gefühle zu kontrollieren, fängt man an, seinen Geist zu hintergehen. Es ist, als würde man sich selbst verleugnen.

Sobald die Gefühle zu intensiv werden -schwups – kommt das Gehirn und zeigt uns, dass es den „Kontrollschalter“ benutzen muss. Mit der Zeit sind wir so abgehärtet, wenn es darum geht, uns selbst loszulassen ,dass wir sogar viele Gefühle nicht fühlen- aus Angst, dass es zu intensiv werden könnte. Unser Geist zeigt uns schnell das rote große „Stopschild“, dass uns vor Gefahren beschützen soll. Auch wenn in der Realität oft keine Gefahr besteht.

Hier kommen meine Fragen: Hat unser Gehirn immer recht? Ist es wirklich gefährlich wenn wir Gefühle zulassen. Ist es gefährlich, wenn man sich fallenlässt und die Konsequenzen dadurch vielleicht negativ sein können?

Auch wenn es um Hass geht, kontrollieren wir unsere Gefühle und versuchen zu verdrängen. Das Gefühl „Hass“ hat einen schlechten Ruf. Aber ist es gesund für unseren Geist und unsere Seele, dieses Gefühl zu verdrängen ?

NEIN !

Meiner Meinung nach sollten wir Menschen jede Chance wahrnehmen intensiv zu fühlen. Ob es um Hass oder Liebe geht ist dabei eigentlich egal. Denn auch in einer gut funktionierenden Partnerschaft (Freundschaft oder jeglicher anderen zwischenmenschlicher Beziehung) darf man absolut auch negativen Gefühlen freien Lauf lassen.

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Alles was wir unterdrücken oder speichern, oder unser Gehirn uns sagt, dass man es nicht fühlen soll, ist für unsere Seele nur Gift. Wir speichern es und denken :“Alles ist gut!“ Jedoch liegt die Betonung auf „speichern“. Dass heißt, wir speichern es in einer Ecke unseres Gehirns ab und ab diesem Zeitpunkt programmieren wir unser Gehirn, immer, nach diesem Muster zu reagieren.

Die Folgen findest du in deinem Körper wieder. Das Speichern von Gefühlen setzt sich im Körper ab, wie der Kaffeesatz in deinem Kaffee. Und jede Beziehung leidet unter Gefühlsspeicherungen.

Da gibt es die Verletzungen der Kindheit, Verletzungen der gescheiterten Beziehungen. Hass, den man unterdrückt hat. Liebe, die man nicht gefühlt hat.

Und all diese Empfindungen, die auf Grund von Kontrollierverhalten unterdrückt wurden, bleiben erhalten und vergiften unsere Beziehungen, unsere Freundschaften, und natürlich am meisten UNS SELBST !

Was können wir also tun, um beide Seiten „Hass und Liebe“ zu fühlen ?

  1. Versuche keine Gefühle zu unterdrücken. Alles was wir fühlen hat einen bestimmten Grund. Aber das Wichtigste dabei ist: Lass es nicht an deinem Nächsten aus. Geh deinen Liebsten aus dem Weg. Nimm dir alleine die Zeit, die du brauchst um mit deinen Gedanken und Gefühlen ins Reine zu kommen. Wenn du im Moment in einer stressigen Situation bist, versuche zu fokkussieren. Eine gute Art, seinen Gefühlen auf den Grund zu gehen, ist das Meditieren. Die Meditation verbindet dich mit deinem Inneren und kann dir sehr gut, Klarheit über deine starken Gefühle als auch über vergangene Wunden geben. Warum es so unheimlich wichtig ist, seine Gefühle der Vergangenheit aufzuarbeiten, dass wird hier in diesem Video sehr gut erklärt. Gefühle sollten wir nicht unterdrücken sondern mit den Gefühlen arbeiten. Weglaufen wird nichts bringen, weil diese Gefühle ein Teil von uns sind und uns immer und immer wieder einholen werden. Der bessere Weg ist es, sich um diese verborgenen Wunden zu kümmern. Schau deiner Vergangenheit in die Augen und überdenke vielleicht auch, ob deine Gefühle von damals gerechtfertigt waren, oder ob du heute vielleicht anders beurteilen würdest. All diese Denkensmuster, die wir uns im Laufe der Jahre angeeignet haben, sollten in der aktuellen Situation, analysiert werden. Wenn du das Gefühl hast, dass du weinen musst, dann tu es einfach. Schäme dich nicht, für die Person, die du bist. Steh zu dem, was du fühlst. Und das Wichtigste: Lass alles raus !
  2. Finde heraus: WEM gehören diese Gefühle? Welche Person verbindest du mit deinem entsprechenden Gefühl? Oft ist es so, dass wir unseren Wut, unsere Unzufriedenheit, und unsere negativen Erlebnisse, mit der Person verwerten, die gerade neben uns ist. ABER: Ist es wirklich diese Person, mit der du all das teilen möchtest ? Ist es diese Person, die gerade neben dir ist, die dich verletzt hat ? Wer hat diese Wunden in deinem Leben verursacht ? Meistens ist es nicht die Person, die neben dir ist, sondern eine andere Person, die dir in deinem Leben weh getan hat. Leider neigen wir dazu viele Situationen mit Gefühlen zu verbinden, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben. So geht es leider auch oft mit der Eifersucht. Du solltest herausfinden, wann du in der Vergangenheit von Menschen verletzt wurdest, die dir Nahe standen. Es ist auch wichtig zu erfahren ob du in dieser Zeit, als du verletzt wurdest, die Chance hattest deiner Enttäuschung, deiner Wut oder allgemein deinen Gefühlen freien Lauf lassen konntest. Musstest du deine Gefühle verstecken? Hast du geweint? Hast du auf die Enttäuschung reagiert ? Es geht darum, herauszufinden, ob dieser alte Ärger noch immer present in deinem Leben ist. Denn: Je mehr Gefühle wir unterdrücken, desto mehr speichern wir diese Situationen in unserem System ab. Aber, dass heißt nicht, dass das Unterdrücken der Gefühle dann einfach vergessen wird und nicht mehr wieder auftaucht- Nein! Wir werden uns immer wieder daran erinnern, wenn wir in einer ähnlichen Situation sind. Und was passiert ? Natürlich bringen wir die alte Wut, die Entäuschung oder Verletzungen mit der neuen Situation in Verbindung und geben die ganze Schuld der Person, die gerade jetzt vor uns steht- auch wenn sie leider oft nicht für all deine Gefühlen im Moment der Auslöser war.
  3. Nimm dir Zeit ! Wenn du merkst, dass du deine Gefühle von Hass oder Wut an Personen auslässt, die eigentlich nicht verantwortlich sind für diese Gefühle, dann solltest du dir die Zeit nehmen um zur Ruhe zu kommen. Erkläre deinem Umfeld, dass du gerade mehr Zeit für dich brauchst und gönne dir eine Pause. Wenn du das nicht so gut mit deinem Alltag vereinbaren kannst, bitte andere Menschen einfach um Hilfe. Es ist ganz natürlich, wenn man sich in einer solchen Situation Hilfe holt, um nicht weiteren Schaden anzurichten. Versuche Schritt Nummer 2 so oft es geht auszuüben. Er wird dir dabei helfen, Situationen aus der Vergangenheit zu bereinigen. Eine klare Sicht über deine Kindheit oder auch viele andere Erlebnisse, die du bis heute auf deinen Schultern trägst, wird dir helfen das „Warum?“ zu verstehen. Warum fühle ich so ? Warum bin ich verletzt ? Warum trage ich dieses Gefühl noch immer mit mir ? Je öfter du dich also mit den Wunden deiner Vergangenheit konfrontierst, desto schneller hast du die Chance deine Seele zu heilen. Bei schwerwiegenderen Problemen aus deiner Vergangenheit, bei denen du glaubst, nicht alleine zurechtzukommen, solltest du dir (ohne Angst) professionelle Hilfe suchen.

Der Hass in einer Beziehung kann natürlich auch zur toxischen Beziehung führen. Wenn man tag täglich und in sehr vielen Situationen, seine Wut an der Person auslässt, die man eigentlich liebt, dann läuft etwas falsch.

Stelle also in der Sitaution fest, in der du Hass fühlst, ob der Hass wirklich von deinem Gegenüber verursacht wurde. Wenn ja, dann solltest du auch dieses Gefühl respektieren und zulassen. Jedoch sollten Gefühle in einer Beziehung immer im Gleichgewicht sein. Zu viel Liebe, bedeutet vielleicht, dass du negative Gefühle runterschluckst, um die Harmonie zu bewahren. Zu viel Hass kann bedeuten, dass du entweder einen Partner an deiner Seite hast, der dich schlecht behandelt, oder, dass du deine Vergangenheit ins rechte Licht rücken solltest. So kannst du prüfen und eine klare Sicht darüber bekommen, ob der Hass, den du fühlst, aus deiner aktuellen Beziehung oder Situation entspringt.

Vergifte deine Beziehung nicht mit zu viel Hass, aber strebe auch nicht nach grenzenloser Harmonie.

Fühle, was du fühlst und respektiere es.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Erkundung deiner Emotionen.

Herzlichst, deine Kordula

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